Nochmals herzlich willkommen in meinem Blog.


Ich möchte dich hier in eine Welt der Träume entführen, besser gesagt, Ich möchte dir zeigen wie man seinen Traum zum Leben erweckt.


Schnalle dich an, lehne dich zurück und hebe gemeinsam mit mir ab.


Riesig freuen würde es mich natürlich, dir Möglichkeiten aufzuzeigen wie du so ein Vorhaben angehen könntest, was dich auf diesem Weg erwartet und was man dafür eventuell für Opfer bringen muss aber auch positive Erfahrungen erhält.

Viel Spaß und Freude am lesen


Der Möchtegernpilot



Alle Angaben und Auskünfte sind ohne Gewähr auf Korrektheit da sich jederzeit Richtlinien und Möglichkeiten ändern können die ich nachträglich nicht mehr berücksichtigen werde.

Sonntag, 12. Januar 2020

14. Wahl der richtigen Flugschule (nützliches)

Als kleinen Zwischen-Post werde ich kurz erläutern was mir wichtig war bei der Wahl der Flugschule. 

Wenn man den Weg zum Berufspiloten einschlagen möchte, hat man einen Weg gewählt der sehr viel Zeit, Nerven und Geld verschlingt. Man Investiert also voll und ganz in seine Zukunft, denn vieles hängt an dieser Ausbildung mit dran. Man ist also bestrebt, so gut wie möglich zu sein um am Ende auch einen Job zu ergattern. Jeder der sich darüber bereits Informiert hat weiß, dass die Jobs sehr Rar in dieser Branche sind.

Nach welchen Kriterien entscheide ich also? 

Für viele wird als erstes der Wohnort eine Rolle spielen. Jemand der in seiner Nähe eine Flugschule hat und sich somit Stress und kosten erspart würde sich gerne dafür entscheiden. Ist sicherlich ein ausschlaggebender Grund auf dem ersten Blick. 

Es sollte aber folgendes bedacht werden.

Eine lokale Flugschule die nur eine Flugschule/Charter besitzt kann schnell in die Situation geraten, pleite zu werden. Sie besitzen nur ein Standbein und das, ist die Schule. Läuft diese schlecht, wird es dem Unternehmen auch irgendwann schlecht gehen. Es wäre sehr ärgerlich wenn sein investiertes Geld plötzlich weg ist und man noch mit nichts da steht. 

(Mir wäre es beinahe so passiert als ich mich für Babcock in Augsburg entscheiden wollte) Die relativ groß Aufgestellte Firma mit einer Modernen Flotte musste schließen. Die Flugschule konnte sich einfach nicht selbst tragen und Aufträge die sie bis zu diesem Zeitpunkt hatten, brachen weg. Die Flugschüler standen alle vor dem nichts und das vorab bezahlte Geld verschwand aufgrund der Insolvenz.) 

Es ist also durchaus ratsam, auf die Aufgabengebiete einer Flugschule zu achten. 
Es gibt Unternehmen, die die Flugschule eher als eine Nebensparte betreiben. Und dies hat mehrere Vorteile.

Dadurch dass ein Unternehmen zum Beispiel neben der Flugschule noch Transport, Rundflüge, Chater und/oder Rescue betreibt, ist man bereits viel Näher am Geschehen mit dran. Man erlernt das fliegen nicht rein durch Fluglehrer sondern von Berufspiloten die auch in anderen Bereichen beschäftigt sind. Zudem kann man leichter Kontakte knüpfen und dies kann bei der Job Wahl entscheidend sein. 
Ein weiterer Punkt ist, läuft die Flugschule nicht so gut, so hat das Unternehmen noch viele andere Einnahmequellen.

Die Wahl des Schulungs-Helicopters.


Es gibt 3 gängige Hubschrauber die in Flugschulen verwendet werden. 

  • Der Robinson R22
  • Der Schweizer 300
  • Der Guimbal Cabri G2
Aufgrund der Technik, der Optik, der Flugeigenschaften, der Vorfälle jedes Typs, wird jeder für sich seine ganz eigene Wahl treffen. 
Für mich war die Wahl des Hubschraubers einer der ausschlaggebendsten Punkte bei der Wahl der Flugschule. 

Zurück zum Ort der Flugschule.

Die Wahl der richtigen Lage kann auch einen Vorteil mit sich bringen. Aufgrund von der Beschaffenheit des Terrains in dem man fliegt kann man daraus zusätzliche Vorteile ziehen. Ist ein Gebiet bergig oder nur Wiesen und Täler. In einem bergigen Gebiet erhält man Erfahrungen die man sonst nicht erlangen würde. Das Fliegen im Gebirge birgt mehr Risiken als über einer Wiese. Man hat viel mehr mit der Thermik zu tun. Auf und Abwinde schwierige Landungen im Gebirge oder Hochgebirge, (wenn man die Gebirgsflugausbildung mit dazu nimmt). 
Diese Erfahrungen machen sich bei einer Bewerbung sicherlich bemerkbar. 

Die Finanzierung spielt auch eine große Rolle bei der Wahl.

Überlege dir ob mit deinem jetzigen Gehalt und Ausgaben es möglich ist dir einen Kredit zu leisten.
Mit meinem Gehalt in Deutschland wäre es nicht möglich gewesen Geld auf die Seite für die Ausbildung zu legen. Ich bin daher in ein Land gezogen wo es meiner Meinung nach unter gewissen Umständen möglich ist. 

Der Erste Eindruck. 

Wenn du eine Wahl getroffen hast oder du zwischen zwei Unternehmen entscheiden musst, mache eine Probeflugstunde. Meist kosten diese ca. 450€ +-.
Abgesehen vom Hubschrauber war dies für mich auch ein sehr wichtiger Grund. Ich habe zwei Unternehmen angeschrieben. Das eine hat sich schnell interessiert gezeigt, das andere eher nicht so.
Ich habe dann die Flugstunde bei dem Unternehmen ausgemacht, die mir entgegenkommender wirkten. 

Ich denke, dass dies die wichtigsten Punkte bei der Wahl der passenden Flugschule gewesen sind und jeder nun weiß worauf er zu achten hat. 



Mittwoch, 1. Januar 2020

13. Der Flugsimulator

Nun war es so weit. Ich hatte also mein Medical in der Hand. Noch nie hatte ich jedoch etwas mit Hubschraubern gemacht. Ich wusste ja noch nicht mal ob es mir Spaß machen würde. 
Ich beschloss also dies zu ändern und buchte eine Flugstunde im Simulator. Es gibt natürlich zahlreiche Angebote wo man dies tun könnte. Meistens sucht man sich jenen aus der in seiner Umgebung der nähste ist. Bei mir war es ein Unternehmen in der Nähe von München. 

Gebucht hatte ich eine Flugstunde im Simulator einer Bell UH-1D. Das gesamte Cockpit war 1 zu 1 aus einer UH-1D entnommen worden und alle Instrumente wie, Höhenmesser, Fahrtmesser, Künstlicher Horizont aber auch Temperaturanzeigen der Turbine oder Getriebe sind mit der Simulation super abgestimmt. 

Der Ablauf verlief auch absolut Stressfrei und Reibungslos. 

Man wird freundlichst begrüßt, bekommt ein kurzes Briefing und wird gefragt ob man schon einmal Erfahrungen auf Helikopter gemacht hat.

Im Anschluss bekommt man einen Piloten zugeteilt. 
Manche sind Berufspiloten gewesen andere jedoch nur Erfahrung am Simulator (Wobei auch diese Personen gutes Wissen einbringen können). 

Ich hatte das Glück, einen ehemaligen Berufspiloten als Co-Pilot gehabt zu haben. Natürlich habe ich Ihm von meinem Vorhaben erzählt, selbst einmal als Berufspilot tätig sein zu wollen.
Der gute Mann gab mir daraufhin ein Zwei Anlaufstellen als Tipp wo ich einmal anfragen sollte bezüglich der Ausbildung. 

Zur Auswahl standen nun die Firma Wucher Helikopter in Österreich
                        
   oder

die Firma Swiss Helikopter in der Schweiz.

Wieso ich mich für eine Eher Entschieden habe? 
dies kommt im nächsten Beitrag.

Jedenfalls war der Tag am Simulator eine gute Erfahrung für mich ein erstes Gefühl für einen Hubschrauber zu erlangen. 

Es werden einem die Steuerung des Helis, die wichtigsten Instrumente und ein paar Flugmanöver erklärt. 
Dies ist auch für den "Erstflug" ausreichend. Anfangs ist man mit dem Hovern über dem Boden sowieso beschäftigt so dass der eigentliche Flug am Ende eher kürzer Ausfällt. 
Jedoch passen sich die Instruktoren deinen Wünschen an. Ich hatte ein Paar Vorstellungen welche ich einmal ausprobieren wollte und diese wurden dann auch durchgeführt.

Im großen und ganzen also ein Ereignisreicher Tag mit neuen nützlichen Informationen welche mir weiterhelfen könnten. 

 




12. Kurzer Zwischenbericht (aktuelle Lage)

Wie bereits bemerkt wurde, zumindest von den Leuten die meinen Blog versuchen lesen zu wollen, schreibe ich in letzter Zeit gar nichts mehr. 

Dies hat mehrer Gründe. 

Das Auswandern in ein neues Land mit neuen Gesetzen und Regeln und einer anderen Mentalität der Menschen wie jene die man bisher gewohnt war, ist sehr schwer. 

Es klappt oft nichts so wie man es sich gewünscht hätte und oft erleidet man Rückschläge bis man Fuß gefasst hat. 

Bei mir ist es seit einiger Zeit so. 

Ich habe zwar erfreulicherweise nach meiner Einwanderung schnell einen Job ergattern können, jedoch stellte er sich mittlerweile als eine richtige Qual für mich heraus. 
Versprechungen welche mir gemacht wurden, werden nicht mehr eingehalten und ein Gefühl von "ich bin permanent am Arbeiten ohne Zeit für mich selbst" ereilt mich.

Hinzu kam ein Umzug vor ein paar Monaten im September innerhalb der Schweiz, was mich auch sehr unerwartet getroffen hatte. 


Mehrere Autopannen mit meinem alten Fahrzeug, mit meinem neuen Fahrzeug ein Unfall welcher auch nicht ganz Spurlos vorüber ging. 


Aktuell ist es so, dass ich viel Zeit damit verbringe stark zu bleiben, mir keinen Druck zu machen und mein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Dabei stecke ich aber seit einiger Zeit in meinem Privatleben ein. Ich habe aufgrund der großen Unlust in die Arbeit zu gehen, aufgrund permanenter Überstunden, keine Anerkennung vom Chef, Versprechen die nicht gehalten wurden und und und, wenig Motivation im Anschluss mich noch für etwas aus meinem Privatleben zu begeistern. Mir fehlt schlichtweg die Energie dafür. 

Am liebsten würde ich Sport machen, mich um meine Flugausbildung mehr kümmer können oder einem Ehrenamt folgen. Aktuell steht aber eher an: Jobwechsel, Autounfall gut vorbei bringen, und etwas meine innere Ruhe wieder finden. Zudem arbeite ich trotzdem Bereits an der Theorie meiner Ausbildung. 

Ich hoffe die Lust geht nicht Verloren trotzdem hin und wieder in den Blog zu sehen. Es werden definitiv Updates kommen. 

Die nächsten Punkte werden dann sicher sein: Wieso Schweiz und die Entscheidung für die Flugschule dort, der Beginn der Ausbildung. Ab da an versuche ich Teile der Theorie mit einfließen zu lassen in Form von Bildmaterial wobei ich noch nicht sicher weiß wie ich es am besten Anstellen werde. 

Danke für Euer Verständnis und ein gutes neues Jahr von mir :)